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Allgemeine Produktinformationen


Die allgemeinen Produktinformationen enthalten detaillierte Informationen zu Zulassungen, Normanforderungen, technischen Details, Verwendungshinweisen und Prüfdetails.


Inhalt

Produktenorm / Definition / CE / Konformität / Zulassungen / Schutz

Allgemeine Produktinformationen - Alle Produkte 3,51 MB (PDF) 
Produktenorm - Gerätenorm Top

Die Produktenormen enthalten nur Mindestanforderungen. Es ist zu beachten, dass Gerätenormen Anforderungen enthalten können, die zusätzlich zu den in den Produktnormen festgelegten gelten oder von diesen abweichen.

Hinweis auf verwendete Definitionen Top

Beachten Sie, dass im deutschen Teil der SCHURTER-Kataloge und Datenblätter die Bezeichnung Nennwert gleichbedeutend ist mit Bemessungswert.

In der englischen Sprache kennen wir einen nominal value = Nennwert und einen rated value = Bemessungswert. Der Unterschied zwischen diesen beiden Werten ist eine reine Definitionsangelegenheit. Um keine unnötigen Komplikationen zu verursachen, verwenden wir weiterhin die Nennwertbezeichnung.

CE-Kennzeichnung gemäss EU-Richtlinien Top

Die CE-Kennzeichnung gibt an, dass ein Produkt die grundsätzlichen Forderungen der zutreffenden EU-Richtlinie erfüllt.

CE Selbsteklaration

Das CE-Zeichen ist kein Qualitäts- oder Normenkonformitätszeichen, sondern ein reines Verwaltungszeichen.

SCHURTER-Produkte fallen in den Gültigkeitsbereich der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EWG. Diese gelten für Betriebsmittel mit einer Nennspannung zwischen AC 50 V und AC 1000 V sowie DC 75 V und DC 1500 V.

Die CE-Kennzeichnung der SCHURTER-Produkte befindet sich auf der Etikette der kleinsten Verpackungseinheit.

Auf Anfrage ist auch eine entsprechende CE-Konformitätserklärung erhältlich. CE-Konformitätserklärungen und Approbationen sind auch im Internet unter www.schurter.com abrufbar.

Konformität mit Produktenormen, nationalen Zulassungszeichen (Approbationen) Top

Nationale Prüfstellen prüfen nach nationalen und internationalen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Durch das Zulassungszeichen bescheinigen die Prütstellen die Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen, die an elektronische Produkte gestellt werden.

Konformität mit Produktenormen, nationalen Zulassungszeichen (Approbationen) Top

Nationale Prüfstellen prüfen nach nationalen und internationalen Normen oder anderen allgemein anerkannten Regeln der Technik. Durch das Zulassungszeichen bescheinigen die Prütstellen die Einhaltung der sicherheitstechnischen Anforderungen, die an elektronische Produkte gestellt werden.

ENEC 05 (Zeichen)   European Norms
Electrical Certification
VDE (Zeichen) VDE Verband Deutscher Elektrotechniker
VDE_vektor_gross (Gutachten mit Fertigungsüberwachung) VDE Verband Deutscher Elektrotechniker
UMF_Prüfzeichen   UMF Universal Modular Fuse erfüllt den Standard IEC 60127-4
cURus (Recognition) UL Underwriters' Laboratories (USA, Canada)
cULus_Prüfzeichen 1) Nur für 3 Pol UL Underwriters' Laboratories (USA, Canada)
UR (Recognition) UL Underwriters' Laboratories (USA)
UL 1) Nur für 3 Pol UL Underwriters' Laboratories (USA, Canada)
CSA_Acceptance   CSA Canadian Standard Association, Component Acceptance Service
CSA   CSA Canadian Standard Association
China   CCC Chinese Compulsory Certification
CQC   CQC Chinese Quality Certification (voluntary)
PSE_Prüfzeichen   PSE Japan Electrical Safety and Environment technology Laboratories
KTL_Prüfzeichen   KTL Korea Testing Laboratory
TÜV   TÜV Technischer Überwachungsverein
NF   NF Norme française
NNO_Prüfzeichen   NNO Numéro de nomenclature Otan (OTAN = NATO = North Atlantic Treaty Organisation)
GAMT1_Prüfzeichen   GAM T1 Liste interarmées AIR MER TERRE de composants électroniques
SEV   SEV Schweizerischer Elektrotechnischer Verein
SEMKO   SEMKO Svenska Elektriska Materielkontrollanstalten
FI.eps   FIMKO Finnish Electrical Inspectorate
KEMA_KEUR   KEMA Keuring van Elektrotechnische Materialien
IMQ_Prüfzeichen   IMQ Instituto italiano del marchio di qualità

Approbationen

Die meisten Bauteile von SCHURTER sind zusätzlich zu den kombinierten UL/CSA-Zulassungen noch durch eine der europäischen Zulassungsbehörden wie VDE (Deutschland), Electrosuisse (Schweiz) oder SEMKO (Schweden) zertifiziert. Die Sicherheitsprüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden basieren auf einem gemeinsamen europäischen Sicherheitsstandard. Durch die Bemühungen, die Normen in Europa zu vereinheitlichen, verlieren die verschiedenen, nationalen Zulassungsbehörden immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund hat SCHURTER entschieden, nur eine europäische Zulassungslizenz beizuhalten (z. B. VDE, SEV oder SEMKO). Die anderen Lizenzen werden nach Ablauf der Laufzeit nicht mehr verlängert.

Da UL und CSA keine Mitglieder des CENELEC sind, sind die UL- und CSA-Standards noch nicht mit den europäischen Standards vereinheitlicht worden. UL und CSA versuchen zur Zeit ihre Standards untereinander zu harmonisieren. SCHURTER wird, wenn möglich, die kombinierten Prüfzeichen cULus oder cURus beantragen.

Durch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, verfügen viele Produkte von SCHURTER auch über Zulassungen für China, Japan und Korea.

Informationen zu Approbationen

SCHURTER Produkte sind nach EN / IEC Normen zertifiziert und tragen europaweit länderspezifische Prüfzeichen:

SEV SEMKO VDE FI.eps KEMA_KEUR IMQ_Prüfzeichen

Während den letzten Jahren, haben sich europäische Länder bemüht ihre Prüfzeichen auf ein allgemein anerkanntes zu reduzieren. Das ENEC Prüfzeichen löst (wo möglich) die bisherigen Prüfzeichen ab. Das ENEC Prüfzeichen wird von allen nationalen Zertifizierungsstellen, die das Europäische Zertifizierungsabkommen (CCA) unterzeichnet haben, angeboten.

SCHURTER hat sich dazu entschieden die Vielfalt der europäischen Prüfzeichen zu reduzieren. Für Neuapprobationen von SCHURTER-Bauteilen, wird in Zukunft nur noch das ENEC genannt:

ENEC 10  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Zulassungen für USA und Kanada erfolgen entsprechend UL- und CSA-Normen:

UL UR CSA CSA_Acceptance

Da UL und CSA nicht Mitglied von CENELEC sind, sind diese beiden nicht im Einklang mit den europäischen Prüfzeichen. Überall wo es möglich ist, will SCHURTER das kombinierte cULus Prüfzeichen erlangen:

cULus_Prüfzeichen curus CCSAUL CCSAUS_ACC

Das chinesische CCC Prüfzeichen ist seit dem 1.8.2003 für den Import nach China für viele Produkte erforderlich. SCHURTER ist bestrebt, für betroffene Produkte die Zulassung zu erlangen.

China

Gibt es für ein Produkt keine anwendbare Chinesische Norm, so prüft SCHURTER gerne, ob eine freiwillige CQC-Zulassung machbar ist.

CQC

Weiter Informationen:

http://www.enec.com

Approval Industry Links

Referenz

Kürzel

Land

01

IMQ

Italien

02

KEMA

Holland

03

VDE

Deutschland

04

SEV

Schweiz

05

SEMKO

Schweden

 

IP Schutzgrade durch Gehäuse (IP Code) Top

Norm IEC 60529, EN 60529 und DIN 40050

Anwendungsbereich

Diese Normen finden Anwendung bei der Einteilung von Schutzgraden für Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, deren Nennspannung 72,5 kV nicht überschreitet.

Zweck

Der Zweck dieser Normen ist es, folgendes festzulegen:

a) Begriffe für Schutzgrade durch Gehäuse von elektrischen Betriebsmitteln, betreffend:

1. Schutz von Personen gegen das Berühren von gefährlichen Teilen innerhalb des Gehäuses.

2. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen Eindringen von festen Fremdkörpern.

3. Schutz des Betriebsmittels innerhalb des Gehäuses gegen schädliche Einwirkungen durch das Eindringen von Wasser.

b) Bezeichnungen für diese Schutzgrade.

c) Anforderungen für jede Bezeichnung.

d) Prüfungen, die durchzuführen sind, um zu bestätigen, dass das Gehäuse die Anforderungen dieser Normen erfüllt.

Bezeichnungen

Der Schutzgrad durch ein Gehäuse wird durch den IP Code in folgender Weise angezeigt:

Bestandteile des IP Code und ihre Bedeutungen

Eine kurze Beschreibung der IP Code-Bestandteile ist in der folgenden Tabelle gegeben.

IP xy

Bedeutung für den Schutz des Betriebsmittels

Bedeutung für den Schutz von Personen

 

Gegen Eindringen von festen Fremdkörpern

Gegen Berühren von gefährlichen Teilen mit

x = 0

(nicht geschützt)

(nicht geschützt)

x = 1

50 mm Durchmesser

Handrücken

x = 2

12,5 mm Durchmesser

Finger

x = 3

2,5 mm Durchmesser

Werkzeug

x = 4

1,0 mm Durchmesser

Draht

x = 5

staubgeschützt

Draht

x = 6

staubdicht

Draht

     
 

Gegen Eindringen von Wasser mit schädlichen Wirkungen

 

y = 0

(nicht geschützt)

 

y = 1

senkrechtes Tropfen

 

y = 2

Tropfen (15° Neigung)

 

y = 3

Sprühwasser

 

y = 4

Spritzwasser

 

y = 5

Strahlwasser

 

y = 6

starkes Strahlwasser

 

y = 7

zeitweiliges Untertauchen

 

y = 8

dauerndes Untertauchen

 

y = 9K

Hochdruck- resp. Dampfstrahlreinigung

 
Berührungsschutz Top

(Schutz gegen gefährliche Körperströme)

1. Schutz gegen direktes und indirektes Berühren (Allgemeines)

Der Schutz gegen gefährliche Körperströme bei elektrischen Betriebsmitteln sowie deren Komponenten gliedert sich in folgende zwei Teile:

Schutz gegen direktes Berühren unter Spannung stehender (aktiver) Teile. Betrifft alle Massnahmen zum Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich aus einer direkten Berührung aktiver Teile elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben.
Schutz bei indirektem Berühren ist der Schutz von Personen und Tieren vor Gefahren, die sich beim Berühren von Teilen1) elektrischer Betriebsmittel sowie deren Komponenten ergeben, die infolge eines Fehlers (z.B. Isolationsfehler) unter Spannung stehen.

1) berührbares, leitfähiges Teil, das normalerweise nicht unter Spannung steht, das jedoch im Fehlerfall unter Spannung stehen kann.

2.Schutz gegen direktes Berühren aktiver Teile (Berührungsschutz)

z. B. bei Sicherungshaltern. Detaillierte Angaben über getroffene Massnahmen liefern die Datenblätter der entsprechenden Bauteile.

3. Schutz bei indirektem Berühren

Massnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren bei elektrischen Betriebsmitteln werden gemäss IEC 61140 mit Hilfe der 4 Schutzklassen 0, I, II, III beschrieben. Jede Klasse beinhaltet zwei Schutzmassnahmen, die auch beim Versagen der einen Massnahme keine gefährlichen Körperströme auftreten lassen.

Schutzklasse

Hauptschutzmassnahmen

0

1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.

2. Erdfreie Umgebung.

I


Berührungsschutz Symbol Schutzklasse 1

1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.

2. Schutzleiter-Anschluss: Leitfähige Teile von Gehäusen, die beim Versagen der Basisisolierung gefährliche Spannungen annehmen können, sind an den Schutzleiter angeschlossen.

II


Berührungsschutz Symbol Schutzklasse 2

1. Basisisolierung zwischen unter Spannung stehenden und berührbaren leitfähigen Teilen.

2. Zusätzliche Isolierung. Basis- und zusätzliche Isolierung werden im Begriff «Doppelte Isolierung» zusammengefasst. Unter gewissen Bedingungen kann auch eine «Verstärkte Isolierung» (einheitliches Isoliersystem) einen gleichwertigen Schutz gegen gefährliche Körperströme gewährleisten wie eine «Doppelte Isolierung». Kein Schutzleiter-Anschluss zulässig. Ein allenfalls vorhandener Schutzleiter darf nicht angeschlossen werden und muss wie ein aktives Teil isoliert werden.

III


Berührungsschutz Symbol Schutzklasse 3

1. Betriebsisolierung.

2. Energieversorgung mittels Sicherheits-Kleinspannungskreisen (SELV, über Sicherheits-Trafo). Der Schutz gegen gefährliche Körperströme beruht in diesem Fall vollumfänglich auf der Versorgung durch SELV-Kreise (U 42V). Im Betriebsmittel werden keine berührungsgefährlichen Spannungen erzeugt. Schutzleiteranschluss unzulässig.

IEC Gerätesteckvorrichtung

Allgemeine Produkt Informationen - Gerätestecker 1,06 MB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Gerätestecker/-Dosen 940,10 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Gerätetstecker-Kombielemente 1,04 MB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Kombielemente mit Filter 1,20 MB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - CBE - thermisch-magnetisch 265,92 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Kabelstecker 628,99 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Anschlusskabel 643,64 kB (PDF) 
IEC Gerätestecker Top

Gerätesteckvorrichtungen zugelassen nach IEC 60320 entsprechen zweipoligen Gerätesteckvorrichtungen nur für Wechselstrom, mit oder ohne Schutzkontakt, mit einer Bemessungsspannung von 250 V und einem Bemessungsstrom nicht über 16A für den Hausgebrauch oder ähnliche allgemeine Zwecke, die zum Anschluss einer flexiblen Leitung mit elektrischen Geräten oder anderen elektrischen Einrichtungen für Netzanschluss von 50Hz oder 60 Hz dienen.

Gerätesteckvorrichtungen, die der genannten Norm entsprechen, sind geeignet für den Gebrauch bei Umgebungstemperaturen, die üblicherweise 25°C nicht übersteigen, jedoch gelegentlich 35°C erreichen.

Die Gerätesteckvorrichtungen sind für den Anschluss von Geräten ohne besonderen Feuchtigkeitsschutz vorgesehen. Entsprechend muss der Feuchtigkeitsschutz bei Geräten bei denen bestimmungsmässig mit überlaufenden Flüssigkeiten zu rechnen ist, durch das Gerät sichergestellt werden.

Für Gerätestecker welche nach der Norm IEC 60320 ausgelegt sind, gelten folgende Nenndaten:

- Bemessungsspannung: 250 VAC
- Bemessungsströme je nach Typ: 0.2A, 2.5A, 6A, 10A, 16A

Ebenso werden die Gerätesteckvorrichtungen nach der höchsten Einsatztemperatur an den Stiftbasen des Gerätesteckers eingeteilt. So gilt folgende Einteilung:

- Stifttemperatur bis 70°C:
Gerätesteckvorrichtungen für kalte Bedingungen
- Stifttemperatur bis 120°C:
Gerätesteckvorrichtungen für warme Bedingungen
- Stifttemperatur bis 155°C:
Gerätesteckvorrichtungen für heisse Bedingungen

Die Steckkonturen sind derart kodiert, daß Gerätesteckvorrichtungen für warme Anschlußstellen ebenfalls für kalte Anschlußstellen und Gerätesteckvorrichtungen für heiße Anschlußstellen ebenfalls für kalte sowie warme Anschlußstellen verwendet werden können.

Die Gerätesteckvorrichtungen werden weiter nach der anzuschliessenden Geräteart eingeteilt in:

- Gerätesteckvorrichtungen für Geräte der Schutzklasse I (mit Schutzleiter)
- Gerätesteckvorrichtungen für Geräte der Schutzklasse II (ohne Schutzleiter)
- Die Berührungsschutzklassen sind in der Norm IEC 61140 beschrieben

Gerätesteckdosen werden darüber hinaus eingeteilt nach der Anschlussart der flexiblen Leitung:

- Wiederanschliessbare Gerätesteckdosen
- Nichtwiederanschliessbare Gerätesteckdosen
IEC Gerätesteckvorrichtungen Top

Gerätesteckvorrichtungen, Netzweiterverbindungen und Netzanschlussstecker werden nach nationalen und internationalen Normen entwickelt und hergestellt. Diese Normen wurden herausgegeben, um eine allgemein verbindliche Vereinbarung über Basismasse und Sicherheitsziele der Steckvorrichtungen zu schaffen. Auf diesem Weg wurde eine weitgehende Sicherheit bei der Kombination von Komponenten unterschiedlicher Herkunft erreicht. Für Netzstecksysteme gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften, für Gerätesteckvorrichtungen diejenigen gemäss Norm IEC 60320 einschliesslich deren Unterkapitel.

Die Versorgung verschiedener elektrischer Geräte erfolgt nach länderspezifischen Vorgaben bezüglich Spannung und Strom. Hier ist es für internationale Geräteanbieter sinnvoll, die Versorgung ihrer Einzelkomponenten mit IEC Gerätesteckvorrichtungen und

Netzweiterverbindungen zu lösen. SCHURTER bietet hierzu verschiendenste Produkte innerhalb der strategischen Geschäftseinheit Gerätestecker an. Zur Sicherstellung der Normeinhaltung werden die SCHURTER Produkte von unabhängigen Prüfstellen geprüft (siehe Approbationen).


Anwendungsbereich Top

Zweipolige Gerätesteckvorrichtungen nur für Wechselstrom (AC) mit und ohne Schutzkontakt für eine Nennspannung bis 250VAC und einen Nennstrom bis 16A, die zur Verbindung einer flexiblen Netzanschlussleitung mit elektrischen Geräten oder anderen elektrischen Einrichtungen von 50Hz oder 60Hz dienen (vgl. IEC 60320-1).

Zweipolige Netzweiterverbindungen nur für Wechselstrom (AC) mit und ohne Schutzkontakt für eine Nennspannung bis 250VAC und einen Nennstrom bis 16A, die zur Weiterverbindung des Netzanschlusses mit Geräten oder Einrichtungen von 50Hz oder 60Hz dienen (vgl. IEC 60320-2-2).

Anforderungen / Einteilungen Top

Stifttemperatur Top

Die Anforderungen an Gerätesteckdosen basieren darauf, dass die Temperatur der Stifte der entsprechenden Gerätestecker nicht höher ist als:

Steckertemperatur Bezeichnung Kommentar

70°C

bei Gerätesteckdosen für kalte Bedingungen

Umgangssprachlich wird hier von Kaltgerätestecker gesprochen

120°C

bei Gerätesteckdosen für heisse Bedingungen

Umgangssprachlich wird hier von Warmgerätestecker gesprochen, während die Norm den Begriff Heissgerätestecker benutzt

155°C

bei Gerätesteckdosen für sehr heisse Bedingungen

Umgangssprachlich wird hier von Heissgerätestecker gesprochen. Die Norm verwendet denselben Begriff

Gerätestecker für kalte Bedingungen dürfen nicht verwendet werden bei Geräten mit Aussenteilen, deren Temperaturerhöhung bei bestimmungsgemässem Gebrauch 75 K übersteigen kann und die bei bestimmungsgemässem Gebrauch von der beweglichen Leitung berührt werden können.

Nennströme Top

Gemäss IEC 60320 gelten folgende Nennströme: 2.5A / 6A / 10A /16A. Die Nennstromangabe der SCHURTER Bauteile stützt sich ab auf die jeweiligen Zulassungsnormen, welche jedoch länderspezifische Unterschiede aufweisen (siehe Approbationsstellen). Die nachfolgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen den Nennstromangaben nach IEC im Vergleich zu den nach VDE, UL und CSA zugelassenen typischen Werten (SCHURTER Referenzbauteile).

IEC 60320 sieht für die genannten Nennströme eine Kodierung für die Kontur vor und beugt damit einem Missbrauch vor.

IEC

VDE

UL

CSA

2.5 A

2.5 A max.

2.5 A

6 A max.

6 A

6 A max.

n/a

n/a

10 A

10 A max.

15 A max.

16 A max.

16 A

16 A max.

20 A max.

21 A max.

Geräteschutzklassen nach IEC 60536 Top

Hinsichtlich Schutz gegen direkte Berührung werden die Gerätesteckvorrichtungen wie folgt eingeteilt:

Geräte der Klasse 1 (mit Schutzleiter)
Geräte der Klasse 2 (ohne Schutzleiter)

(Siehe detaillierte Erläuterungen zum Berührungsschutz)

Besondere Bauweisen Top

Gerätesteckvorrichtungen, die den vorliegenden Normen entsprechen, sind für den Anschluss von Geräten ohne besonderen Feuchtigkeitsschutz vorgesehen (siehe IP-Schutzgrad). Geräte, bei denen bei bestimmungsgemässem Gebrauch mit überlaufenden Flüssigkeiten oder Staubeinwirkung zu rechnen ist, müssen selbst gegen Feuchtigkeit geschützt sein. Die Norm IEC 60320-2-3 gibt vor, dass der IP-Schutz der Stromzuführung mindestens derjenigen des Gerätes sein muss.

Besondere Bauweisen können ebenfalls erforderlich werden bei Umgebungen, in denen besondere Verhältnisse vorliegen (z.B. auf Schiffen oder in Fahrzeugen), und an gefährlichen Orten (z.B. bei Explosionsgefahr).

Passende Steckverbindungen

Passende Gerätesteckvorrichtungen nach IEC 60320-1 Top

Die passenden Verbindungsmöglichkeiten für Gerätesteckvorrichtungen sind in den nachfolgenden Tabellen aufgeführt. Die Konturen der Gerätesteckvorrichtungen sind derart kodiert (Typ, Symbol), dass eine Gerätesteckdose für heisse Bedingungen in einen Gerätestecker für kalte Bedingungen passt, aber nicht umgekehrt. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Nennstrom des Gerätesteckers mindestens gleich hoch oder höher ist wie der Nennstrom der verwendeten Gerätes!

Kombinationen gemäss IEC 60320-1: beabsichtig, □ möglich

Die verfügbaren Produktkombinationen können unter «Passende IEC Steckverbindungen» ausgewählt werden.

Passende Netzweiterverbindungen nach IEC 60320-2-2 Top

In der nachfolgenden Tabelle sind die passenden Verbindungsmöglichkeiten für Netzweiterverbindungen aufgeführt. Es gelten dieselben Rahmenbedingungen wie für IEC 60320-1.

Kombinationen gemäss IEC 60320-1: beabsichtig, □ möglich

Die verfügbaren Produktkombinationen können unter «Passende IEC Steckverbindungen» ausgewählt werden.

Kombinationen gemäss IEC 60320-2-2: beabsichtig, □ möglich

Kontaktanordnung Top

Bei genormten, pol-unverwechselbaren Gerätesteckern/-dosen müssen die Kontakte bei Draufsicht auf die Eingriffsflächen wie folgt angeordnet sein:


Mating_Connector_Kontaktanordnung

Begriffserklärung

Begriffserklärung zu den IEC 603020-Gerätesteckvorrichtungen Top

In der nachfolgenden Illustration ist die Anordnung der möglichen Komponenten dargestellt. Darin werden die verschiedenen Komponenten beispielhaft benannt und anschliessend detailliert mit den jeweiligen Ausprägungsmerkmalen erklärt.


Gerätesteckvorrichtung Top

Bezeichnet Vorrichtungen zum Anschluss einer beweglichen Leitung an ein Gerät oder eine andere Einrichtung. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Gerätestecker». Gerätesteckvorrichtungen bestehen im Wesentlichen aus folgenden Teilen:

Gerätesteckdose
Gerätestecker
Netzweiterverbindungsleitung Top

6007.0212, SGE GST, PG07, Anschlusskabel  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet bauliche Einheiten, bestehend aus einer beweglichen Leitung mit einem Geräteanschlussstecker und einer Gerätesteckdose, bestimmt für eine beliebige Verbindung und Trennung eines Gerätes oder einer Einrichtung mit einer Anschlussleitung zu einem anderen Gerät oder einer anderen Einrichtung. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelverbindungen».

Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector

Wiederanschliessbare Gerätesteckdose und Geräteanschlussstecker Top

4733_Katalogbild_1_s/w  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet Bauteile, die so gebaut sind, dass die bewegliche Leitung ausgewechselt werden kann. Umgangssprachlich sprechen wir von Kabelstecker/-dose. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelstecker». In dieser Übersicht haben wir auch die erhältlichen Netzstecker aufgeführt.

Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector

Nichtwiederanschliessbare Gerätesteckdosen und Geräteanschlussstecker Top

1654, SGE GST, PG07, Geräteanschlussleitung  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet Bauteile, die im Unterschied zu den Netzweiterverbindungsleitungen und Geräteanschlusssteckern eine untrennbare bauliche Einheit mit der beweglichen Leitung bilden.

Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelverbindungen».

Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector

Netzanschlussleitung Top

6009.1315, SGE GST, PG07, Anschlusskabel  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet bauliche Einheiten, bestehend aus einer beweglichen Leitung mit einem Netzanschlussstecker und einer Gerätesteckdose, bestimmt für den Anschluss eines elektrischen Gerätes an das Netz. Eine Produktübersicht finden Sie unter «Kabelverbindungen».

Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector

Gerätesteckerkombielemente mit oder ohne Netzfilter Top

KM, SGE GST, PG05, Kombielement Frontplatte 10A ohne Filter s/w  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet Gerätesteckerkombielemente («PEM», englische Abkürzung für «Power Entry Module»), d.h. Module bestehend aus unterschiedlichen Funktionselementen wie:

IEC Gerätestecker / -Geräteeinbausteckdose
Schalter inkl. Bowdenzug-Betätigung
Geräteschutzschalter
Gerätesicherungshalter
Spannungswähler
EMV-Filter

Zu den Vorteilen von Gerätesteckerkombielementen gegenüber Einzelkomponenten gehören:

Kompakte Einbaumasse
Nur ein Produkt mit elektrisch verbundenen Einzelkomponenten
Effiziente Montage
Alternative Design-Ausführungen mit ähnlichen Einbaudimensionen
Geschützte, verbundene und bereits geprüfte Komponenten für die Stromzuführung

Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Kombielement ohne Netzfilter» bzw. «Kombielemente mit Netzfilter».

IEC Gerätestecker / -Geräteeinbausteckdosen Top

6100-3, SGE GST, PG07, Gerätesteckerkombielement 10A Frontplatte s/w  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') 4719, SGE GST, PG05, Kombielement Frontplatte 10A ohne Filter  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die IEC Gerätestecker und Gerätesteckdosen entsprechen den bereits vorgestellten Einzelkomponenten gemäss IEC Gerätesteckvorrichtungen. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Gerätestecker/-dosen».

Eine erwähnenswerte Ausführung stellen die geschützten Gerätesteckdosen dar. Sie schützen vor ungewollter Berührung mit spannungsführenden Teilen. Die Schutzelemente werden durch das Eindringen des Geräteanschlussteckers zur Seite geschoben. Damit sind diese Bauteile besonders für Anwendungen geeignet welche für Kinder ausgelegt sind.

Eine Besonderheit stellen auch die mit Sicherungshalter bestückten Gerätesteckdosen dar. Sie sind insbesondere für die Verwendung in Verteilleisten gedacht und können durch den Einsatz einer Schmelzsicherung auf einen vordefinierten Stromverbrauch abgesichert werden.

Konfigurator | Webselector Chart | Mating Connector

EMV-Filter Top

Zur Sicherstellung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) von Anwendungen können auch Filterkomponenten zu den Gerätesteckern hinzukommen. In diesem Fall sprechen wir in der Umgangssprache von einem Inletfilter oder einem IEC Steckerfilter. Filter können ebenso als Ergänzung zu den bereits beschriebenen Kombielementen angewendet werden. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Kombielemente mit Netzfilter».

Verteilleisten Top

4747, SGE GST, PG07, Verteillisten mit ohne Kabel s/w  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Bezeichnet Bauteile, deren Funktion darin besteht, z.B. mit nur einer länderspezifischen Netzanschlussleitung eine Vielzahl von Geräten mit IEC Steckvorrichtungen mittels Netzweiterverbindungsleitungen zu versorgen. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter «Verteilleisten».

Die Verteilleisten sind mangels Normvorgabe nur eingeschränkt nach UL bzw. VDE zugelassen. Entsprechend werden modulare Lösungen aus geprüften Einzelkomponenten (Gerätestecker/-dosen) angeboten. Der zulässige Nennstrom, die Absicherung und die notwendigen Leiterquerschnitte können je nach Einsatzbereich sehr spezifisch ausgewählt werden.

Schutzabdeckungen Top

A_Schutzabdeckung_Diverse_Kombielemente  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Schutzabdeckungen für Gerätestecker und Kombielemente verhindern die unabsichtliche Berührung spannungsführender Teile innerhalb des Gerätes. Sie bestehen aus einem dehnbaren Kunststoff und können von der Rückseite her auf die Komponenten aufgeschoben werden. Die Passung der unterschiedlichen Ausführungen von Schutzabdeckungen steht in einem Datenblatt zur Verfügung.

Auszugssicherung für Kabelstecker/-dosen Top

Auszugssicherungen für Kabelstecker/-dosen bzw. Sicherungsbügel dienen der sicheren Steckverbindung. Eine Passung zwischen den gewählten Steckvorrichtungen ist zwingend erforderlich für einen zuverlässigen Schutz. Eine detaillierte Produktübersicht finden Sie unter "Auszugssicherung bei Stromzuführungen".

Komponenten zu Kombielementen

Allgemeine Produktinformationen - Gerätetstecker-Kombielemente 1,04 MB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Kombielemente mit Filter 1,20 MB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - CBE - thermisch-magnetisch 265,92 kB (PDF) 
Netzschalter Top
Schalter inkl. Bowdenzug-Betätigung Top

Schalter können sowohl einpolig (Phasen-Unterbrechung) als auch zweipolig (Phasen- und Neutral-Unterbrechung) ausgeführt werden, damit die Stromzuführung, den Anforderungsstandards entsprechend, richtig abgetrennt werden kann. Grundsätzlich werden qualitativ hochwertige Produkte verwendet, welche die gängigen Anforderungen der Industrie erfüllen und im Kontext zu den gegebenen Nennstrombereichen der stehen.

Netzschalter verwendet bei Typ

Technische Daten

 

CMF1, CMF2, CMF3, CMF4, CMF5, CMF6

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

10 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

6 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

6 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen

(1⁄4) HP, 125 VAC

(1⁄2) HP, 250 VAC

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 70 A, 3-4 ms

Dauerstrom 5 A

10 000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

KM, KMF, PMM, GRM1, GRM2, GRM4

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

10 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

6 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

12 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen

(1/3) HP, 125 VAC

(1/2) HP, 250 VAC

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45

   

Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 100 A, 3-4 ms

Dauerstrom 5 A

10 000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

KEB1, KFB1

Schaltleistung gemäss DIN/VDE 0630

12 (3) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 20 A, < 5 ms

Dauerstrom 5 A

10 000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

DC11, DC12, DC21, DC22, DD11, DD12, DD21, DD22

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

16 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

10 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

16 A / 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen

(1) HP 125 VAC / (2) HP 250 VAC

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 100 A, 3-4 ms

Dauerstrom 5 A

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

KP (Schalter), KEB2, KFB2, KD, CD, KG, CG, Felcom 54, Felcom 64, FKH, FKI, FKHD, FKID

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

12 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

8 (8) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

15 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen

(3/4) HP, 125 VAC

(11/2) HP, 250 VAC

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45

   

Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 70 A, 3-4 ms

Dauerstrom 5 A

10 000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

KD Bowdenzug, CD Bowdenzug, KG Bowdenzug, CG Bowdenzug

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

6 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

6 A, 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

8 A, 125 VAC, 10 000 Schaltoperationen

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 36 A, < 5 ms

Dauerstrom 6 A

6000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

EC11, EC12

Schaltleistung gemäss IEC/EN 61058-1

16 (4) A / 250 VAC, 10 000 Schaltoperationen

10 (4) A / 250 VAC, 50 000 Schaltoperationen

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.6

 

Schaltleistung gemäss UL 1054

20 A, 125 250 VAC, 6000 Schaltoperationen

(1) HP, 125 VAC

(2) HP, 250 VAC

   

Angaben in ( ) bei induktiver Last mit cosφ 0.45

   

Erfüllt Schaltstromtest nach UL 1054, TV-3

 

Einschaltspitzenstrom gemäss IEC/EN 61058-1

kapazitiv 100 A, 3-4 ms

Dauerstrom 5 A

10 000 Schaltoperationen

 

Kontaktöffnungsweite

≥3 mm

     

5145, 6145, DF11, DF12, EF11, EF12

Bedingtes Schaltvermögen Inc

1'000 A

 

Lebensdauer

50'000 Schaltspiele bei In

 

Weitere technische Infomationen siehe Datenblatt TA45

 
     

6135

Bedingtes Schaltvermögen Inc

2'000 A

 

Lebensdauer

50'000 Schaltspiele bei In

 

Weitere technische Infomationen siehe Datenblatt TA35 2Pol

 
     

6136

Bedingtes Schaltvermögen Inc

2'000 A

 

Lebensdauer

50'000 Schaltspiele bei In

 

Weitere technische Infomationen siehe Datenblatt TA35 1Pol

 
Bowdenzug für Typ KD/KG, CD/CG Top

Was Sie über die Bowdenzugtechnologie wissen sollten

Der Bowdenzug besteht aus einem Drahtkabel in einem kunststoffisolierten Spiralschlauch. Auf die Streckenführung des Bowdenzuges ist besonderen Wert zu legen. Jede nicht geradlinige Kabelführung bringt Reibungs- und Bewegungsverluste mit sich, die schlussendlich den Bedienungskomfort beeinträchtigen.

Reibungsverluste im System erfordern erhöhte Betätigungskräfte. Bewegungsverluste entstehen durch unerwünschte Differenzen zwischen den Befestigungspunkten des Kabels. Die Hauptelemente der Bewegungsverluste sind Spiel und Auslenkung. Spiel wird durch die Bewegung des Drahtkabels im Schlauch in Betätigungsrichtung hervorgerufen. Es ist abhängig von der Differenz zwischen Drahtkabeldurchmesser und Schlauchinnendurchmesser sowie vom Umlenkwinkel. Die normalerweise geringe Auslenkung kann durch Befestigung des Schlauches minimiert werden. Dies gilt insbesondere für Systeme mit grossen Kabellängen und grossen Umlenkwinkeln. Alle genannten Verluste und die damit verbundenen Beeinträchtigungen können durch Verringerung des Umlenkwinkels bei der Konstruktion klein gehalten werden. Wegen der Anzahl der Variablen, welche die Arbeitsweise des fernbetätigten Schalters beeinflussen können, soll die Bestellanleitung zur Bestimmung der geeigneten Kabellänge und zur Musterbegutachtung durch den Kunden verwendet werden.

Bitte auch untenstehendes Diagramm zur Bestimmung der zu erwartenden Erhöhung der Betätigungskraft beachten.

Bestellanleitung

Bestimmung der Einbaumasse für die Festlegung der Bowdenzuglänge:

R Montageart parallel zur Betätigungsrichtung
B1 Betätigungsteil
B2 Gerätestecker-Kombielement

Einbaumasse in mm (Gehäuseausschnitt Zentrum [B1] zu Zentrum [B2] der Geräteaussenfläche)

R a/ b c/

S Montageart 90° zur Betätigungsrichtung
B1 Betätigungsteil
B2 Gerätestecker-Kombielement

Einbaumasse in mm (Gehäuseausschnitt Zentrum [B1] zu Zentrum [B2] der Geräteaussenfläche)

S a/ b/ c/

Bestell-Beispiel

1. Bestell-Nr. Sockel KD14.4199.151
2. Bestell-Nr. Schublade 4303.2024.03
3. Bowdenzug (Montageart/Einbaumasse in mm) * R a/200 b/180 c/40

*Die Bestell-Nr. für einen kundenspezifischen Bowdenzug wird mit der Auftragsbestätigung erteilt.

Lieferzeit für kundenspezifisches Bowdenzug-Muster ca. 2 Wochen.

Standard-Bowdenzug-Muster, Best.-Nr. 0886.0101, ab Lager

Geräteschutzschalter Top

Neben der Schaltfunktion stellt der Geräteschutzschalter («CBE», englische Abkürzung für «Circuit Breaker for Equipment») auch den Schutz vor Überlast sicher. Detaillierte Informationen zu CBE und eine Produktübersicht zu Gerätestecker-Kombielemente mit CBE finden Sie in der Produktübersicht.

Sicherungsschubladen Top
Gerätesicherungshalter, Teil eines Gerätestecker-Kombielementes Top

Sicherungsschublade 1

Sicherungsschublade 2

Sicherungsschublade 3

Berührungsschutz, thermische Anforderungen, Auswahlkriterien

Berührungsschutz gegen direktes Berühren aktiver Teile bei G-Sicherungshaltern

Die Beurteilung des Berührungsschutzes setzt voraus, dass der Halter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z.B. auf der Frontplatte eines Gerätes. IEC 60127-6 und EN 60127-6 unterscheiden drei verschiedene Kategorien:

Kategorie

Merkmale

PC1

G-Sicherungshalter ohne integrierten

Berührungsschutz

Sie sind nur für Anwendungsfälle geeignet, wo entsprechende, zusätzliche

Berührungsschutz-Massnahmen getroffen werden.

PC2

G-Sicherungshalter mit integriertem Berührungsschutz

Aktive (unter Spannung stehende) Teile sind nicht berührbar im

- geschlossenen Zustand

- bei entferntem G-Sicherungseinsatzträger (inkl. Sicherungseinsatz)

- beim Einsetzen oder Auswechseln der G-Sicherungseinsatzträger.

Die Prüfung erfolgt hier mit dem in IEC 60529 genormten,

beweglichen Prüffinger.

PC3

G-Sicherungshalter mit erhöhtem integrierten

Berührungsschutz

Die Anforderungen an diese G-Sicherungshalter entsprechen

denjenigen von Kategorie PC2 mit der Ausnahme, dass die

Prüfung mit einem starren Prüfdraht von 1 mm Durchmesser

gemäss IEC 60529, Tabelle VI, erfolgt, anstelle des Prüffingers.

Hohe Sicherheit im Umgang mit SCHURTER Kombielementen

Schutz vor Berührung von spannungsführenden Teilen ist ein wichtiger Aspekt bei elektrischen Verbindungsteilen. Ihre Kunden wie auch Ihr Servicepersonal schätzen höchstmöglichen Schutz vor unbeabsichtigter Berührung von spannungsführenden Teilen. Unbeabsichtigte Berührung kann durch unsachgemässe Bedienung oder bei Service- und Reparaturarbeiten leicht vorkommen.

Insbesondere die Vorkehrungen «Berührungssicherheit», «Extra-Safe-Schubladen» und «Schutzabdeckungen» sind wirkungsvolle Elemente des Berührungsschutzes im Rahmen der Gerätestecker-Kombielemente.

Beispiel: Kombielement mit Gerätesicherungshalter, Berührungsschutz Kategorie PC2

Geschlossener G-Sicherungshalter und Gerätestecker.

Sicherungshalter geschlossen

Bei entfernter Schublade können bei den SCHURTER Gerätestecker-Kombielementen keine spannungsführenden Teile berührt werden.

Berührungsschutz entferntem G-Sicherungseinsatz

Beim Einsetzen oder Auswechseln eines G-Sicherungseinsatzes 5 x 20 mm oder 6.3 x 32 mm

(1/4'' x 11/4'') können weder über die G-Sicherungseinsätze

noch der Schublade unter Spannung stehende Teile berührt werden.

Berührungsschutz Einsetzen G-Sicherungseinsatz

Die berührungssicheren Gerätestecker-Kombielemente werden auch in der Ausführung Extra-Safe angeboten.

Dadurch werden zusätzlich Anforderungen folgender Norm erfüllt:

IEC 60601-1 (Medizinalgeräte).

Die Schublade muss mit Hilfe eines Werkzeuges (z. B.

Schraubenziehers) entriegelt werden. Ein Öffnen von Hand

ist dadurch ausgeschlossen.

Berührungsschutz Extrasafe, Entfernen Werkzeug

Bei verschiedenen Typen ist es zusätzlich notwendig, zuerst die Gerätesteckdose herauszuziehen. Erst dann kann die Schublade aus dem Sockel entnommen werden.

Die Schublade kann dann von Hand herausgezogen werden.

Berührungsschutz Extrasafe, Entfernen Hand

Einflussfaktoren

Der Entwicklungsingenieur eines elektrischen Betriebsmittels ist verantwortlich für dessen Sicherheit und Funktion gegenüber Menschen, Tieren und Sachwerten. Insbesondere ist es seine Aufgabe dafür zu sorgen, dass die anerkannten Regeln der Technik sowie die entsprechenden gültigen nationalen und internationalen Normen und Vorschriften eingehalten werden.

Im Hinblick auf die Produktesicherheit eines elektrischen Betriebsmittels kommt der Auswahl des richtigen G-Sicherungshalters eine grosse Bedeutung zu. Unter anderem ist mittels geeigneter Massnahmen dafür zu sorgen, dass die vom Hersteller festgelegten zulässigen Verlustleistungen und Temperaturen nicht überschritten werden. Unterschiedliche Definitionen und Anforderungen in den wichtigsten Normen für G-Sicherungseinsätze und G-Sicherungshalter sind häufig die Ursache für eine unkorrekte Auswahl von G-Sicherungshaltern.

Den Nennstrom des G-Sicherungseinsatzes demjenigen des G-Sicherungshalters gleichzusetzen, kann insbesondere bei grösseren Strömen zu unzulässig hohen Temperaturen führen, wenn der Einfluss der Verlustleistung in den Kontakten des Halters unberücksichtigt bleibt.

Für eine korrekte Auswahl sind folgende Einflussfaktoren je nach Anwendung und Einbauart gebührend zu berücksichtigen:

1. Nenn-Verlustleistung des vorgesehenen G-Sicherungseinsatzes.
2. Zulässige Leistungsaufnahme, Betriebsstrom und Temperaturen des vorgesehenen G-Sicherungshalters.
3. Unterschiedliche Umgebungstemperaturen ausserhalb und innerhalb eines Gerätes.
4. Elektrische Laständerungen.
5. Langzeitbetrieb (> 500 h) mit Last > 0.7 In
6. Länge und Querschnitt der Anschlussleiter.
7. Wärmeableitung/Kühlung, Lüftung. Wärmeeinwirkung benachbarter Bauteile.

Nennstrom des G-Sicherungshalters

Der vom Hersteller des G-Sicherungshalters festgelegte Stromwert, auf den sich die Nenn-Leistungsaufnahme des Halters bezieht.

Nenn-Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes

(Verlustleistung bei Nennstrom), Siehe sep. Katalog «Sicherungen».

Nenn-Leistungsaufnahme und zulässige Temperaturen eines G-Sicherungshalters

Die Nenn-Leistungsaufnahme eines G-Sicherungshalters wird mittels eines standardisierten Prüfverfahrens nach IEC 60127-6 ermittelt. Sie entspricht der Verlustleistung, die ein Ersatz-Sicherungseinsatz beim Nennstrom des G-Sicherungshalters und bei einer Umgebungstemperatur von TU1 = TU2= 23 °C erzeugt (während längerer Zeit). Dabei dürfen folgende Temperaturen an der G-Sicherungshalter-Oberfläche nicht überschritten werden:

G-Sicherungshalter-Oberfläche

Höchstzulässige Temperatur

Messbereich

 

(siehe Bild)

°C

1. Berührbare Teile 1)

TS1

85

2. Nicht berührbare Teile 1) Isolierende Teile

TS2

2)

BEMERKUNGEN:

1) Wenn der G-Sicherungshalter ordnungsgemäss zusammengebaut, installiert und betrieben wird wie im normalen Gebrauch, z. B. auf der Frontplatte eines Gerätes.

2) Die erlaubte Maximaltemperatur des verwendeten Isolationsmaterials entspricht dem relativen Temperatur Index (RTI) gemäss IEC 60216-1 oder UL 746 B.

Thermische Anforderungen Temperatur Messbereich  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Darstellung der Temperatur-Messbereiche

TU1 = Umgebungstemperatur, welche das Gerät umgibt
TU2 = Umgebungstemperatur innerhalb des Gerätes
TS1 = Temperatur der berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters
TS2 = Temperatur der nicht berührbaren Teile an der Oberfläche des G-Sicherungshalters

Zusammenhang zwischen Betriebsstrom I, Umgebungstemperatur TU1 und der zulässigen Leistungsaufnahme Ph des G-Sicherungshalters.

Dieser Zusammenhang wird in Form von Derating-Kurven dargestellt.

Beispiel einer Derating Kurve

Derating Kurve Beispiel  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

I =Betriebsstrom des G-Sicherungshalters

In =Nennstrom des G-Sicherungshalters

Für die Betriebsströme I << In, I = 0,7· In und I = 1 · In zeigen die Derating-Kurven die zul. Leistungsaufnahme des G-Sicherungshalters in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur TU1. Diese Leistungsaufnahme entspricht der max. zul. Verlustleistung eines G-Sicherungseinsatzes.

Ein Berechnungsbeispiel finden Sie im Kapitel Gerätesicherungshalter im Teil Sicherungen.

Allgemeine Produktinformationen - Spannungswähler 391,11 kB (PDF) 
Spannungswähler Top

Zur Verwendung von Geräten in internationalen Märkten müssen die länderspezifischen Versorgungsnetze berücksichtigt werden. Möchte man ein Gerät für verschiedene Spannungswerte bereitstellen, so müssen diese ausgewählt und angezeigt werden können. SCHURTER bietet hierfür drei verschieden konfigurierbare Spannungswähler an.

Spannungswähler

Serie-Parallelschaltung

Grafik_KE_CE_KG_CG_Schaltbild_S_1   No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Damit lassen sich viele verschiedene Netzspannungen mit einem Transformator mit 3 Primärwicklungen und einer Sekundärwicklung erstellen.

Stufenschaltung

Zubehör_KD_Spannugswähler_1pole  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Mit dieser Schaltung können bis zu vier Primärspannungsabgriffe verbunden werden.

Jumper

Grafik_GRM2_GRM4_Spannungswähler  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die Einstellung von nur zwei unterschiedlichen Spannungen lässt sich am einfachsten mit einem Jumper realisieren.

Allgemeine Produktinformationen - Anschlusskabel 643,64 kB (PDF) 

Bewegliche Leitungen

Die Netzanschlussleitungen und die Netzweiterverbindungsleitungen basieren auf standardisierten Einzelkomponenten (Gerätesteckdosen, Netzanschlussstecker oder Geräteanschlussstecker und Leitungstypen).

Die einzelnen Adern der flexiblen Leitungen werden zur Verwendung in Netzanschlussleitungen und Netzweiterverbindungsleitungen gemäss den IEC Nennströmen eingeteilt und müssen entsprechend einen längenabhängigen Mindestnennquerschnitt aufweisen.

 

Typ der Gerätesteckdose

Typ der flexiblen Leitungen

Nennquerschnitt (mm2)

2.5 A

für Schutzklasse-I-Geräte

60227 IEC 52

0.75

2.5 A

für Schutzklasse-II-Geräte

60227 IEC 52

0.75*

6 A

 

60227 IEC 52

0.75

10 A

für kalte Bedingungen

60227 IEC 53 ODER 60245 IEC 53

0.75**

10 A

für warme Bedingungen

60245 IEC 51 ODER 60245 IEC 53

0.75**

10 A

für heisse Bedingungen

60245 IEC 51 ODER 60245 IEC 53

0.75**

16 A

für kalte Bedingungen

60227 IEC 53 ODER 60245 IEC 53

1**

* Wenn die flexible Leitung nicht über 2 m lang ist, ist ein Nennquerschnitt von 0.5 m2 zulässig.

** Wenn die flexible Leitung über 2 m ist, müssen für Gerätesteckdosen die Nennquerschnitte betragen:

- 1 mm2 für Gerätesteckdosen 10 A

- 1.5 mm2 für Gerätesteckdosen 16 A

Diese Querschnitte sind ebenso nach amerikanischen Vorgaben, gemäss AWG, eingeteilt. Entsprechend können Leitungskonfigurationen auf den Leitungsquerschnitten bzw. auf den AWG-Klassen basierend erfolgen.

AWG

CSA in mm2

closest stdd. equivalent in mm2

30

0.0503

0.05

29

0.0646

-

28

0.0804

-

27

0.102

0.1

26

0.128

0.14

25

0.163

-

24

0.205

0.2

23

0.259

0.25

22

0.325

-

21

0.412

-

20

0.519

0.5

19

0.653

-

18

0.823

0.75

17

1.04

1

16

1.31

-

15

1.65

1.5

14

2.08

-

13

2.63

2.5

12

3.13

-

11

4.15

4

10

5.27

-

9

6.62

6

8

8.35

-

7

10.6

10

6

13.3

-

5

16.8

16

4

21.2

-

3

26.7

25

2

33.6

35

1

42.4

-

0

53.4

50

2/0

67.5

70

3/0

85

95

4/0

107.2

120

5/0

135.1

150

6/0

170.3

185

Die unterschiedlichen Leitungstypen sind international nach folgendem Konfigurationsschlüssel harmonisiert:

Definition der Leitungslängen Top

Die Definition der Leitungslängen für komplette Anschlussleitungen (mit Stecker und Dose)

Gemäss EN 60320-1 §21 ist die Länge der Anschlussleitung durch die sichtbare Länge des Kabels von Tülle zu Tülle definiert. Die Schnittlänge SL ist ein notwendiges Mass im Fertigungsprozeß und ergibt sich aus der Leitungslänge L und den verwendeten Komponenten.

Schnittlängenzeichnung  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Definition der Leitungslängen für Anschlussleitungen mit offenem Ende

Die Leitungslänge der Leitung mit offenem Ende ist definiert durch die Länge des Kabels von Tülle bis Schnitt (bei unterschiedlicher Länge der Einzeladern ist die längste Einzelader (ML) für die Ermittlung der Leitungslänge massgebend). Die Schnittlänge SL ist ein notwendiges Mass im Fertigungsprozeß und ergibt sich aus der Leitungslänge L und den verwendeten Komponenten. Zur Bearbeitung des offenen Endes geben Sie uns bitte die folgenden Daten an:

Abmantelungslänge ML (entspricht der Länge der längsten Einzelader)
Länge der Einzeladern (AL1 ...)
Länge der Abisolierung (IL1 ...)
Evtl. Bearbeitung der Enden der Adern (z.B. verzinnt, Adernendhülse, Flachsteckhülse, Ringzunge ...)

(Beim blossen Abisolieren der Ader wird in der Regel die beschnittene Isolation an der Ader belassen, um ein Abspleissen zu verhindern.)

Aus Bevorratungs- und Fertigungsgründen kann die Leitungslänge pro angespritzten Stecker bzw. Dose um +/- 60mm abweichen.

Schnittlängenzeichnung  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Befestigung & Montage

Befestigung von Gerätesteckvorrichtungen Top

Die unterschiedlichen Anwendungen erfordern verschiedene Konzepte zur optimalen Montage von Gerätesteckern und Geräteeinbausteckdosen. Dabei werden neben den minimalen Einbaumassen die kundenspezifischen Montagemethoden ebenso berücksichtigt, so z.B. die Modulaufbaumöglichkeiten, welche elektrische Tests bereits vor dem Einbau ermöglichen.

Befestigungsseite Top

Die Montage von Gerätesteckern und Geräteeinbausteckdosen in Frontplatten kann sowohl von der Frontseite (Aussenseite der Trägerplatte des Gerätes) als auch von der Rückseite (Innenseite der Trägerplatte des Gerätes) her erfolgen. Damit werden kundenindividuelle Montageszenarien berücksichtigt.

MatingConnector_Mounting-front  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') MatingConnector_Mounting-rear  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Im Normalfall werden die Gerätesteckvorrichtungen zusammen mit den anderen Bedienkomponenten von der Fronseite her in die Gehäuse eingebaut und anschliessend verdrahtet. Es ist unter Umständen sinnvoll, die komplette elektrische Geräteeinheit vor dem Einbau in ein Gehäuse zu testen. In diesem Fall ist es unerlässlich, die Gerätesteckvorrichtung von der Rückseite her zu montieren.

Montagemethode Top

Die Montagemethode beschreibt die Befestigung der Gerätesteckvorrichtung in die Montageplatte.

Schnappmontage

Die Schnappmontage dient dem einfachen Einsetzen der Gerätesteckvorrichtung in einen entsprechend vorbereiteten Plattenausschnitt. Die Befestigung erfolgt durch das Einrasten von Rastnasen bzw. Schnappern, welche als Bestandteile der bereitgestellten Komponente ausgeprägt sind. Normalerweise erfolgt die Schnappmontage von der Frontseite her.

Wir unterscheiden hierbei folgende drei Kategorien:

Einzelwert-Schnapper

MatingConnector_Mounting-one-step-snap  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Dieser Schnapper passt genau für die Montage auf einer Platte mit der im Datenblatt angegebenen Plattendicke.

Stufen-Schnapper

MatingConnector_Mounting-incremental-snap  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Dieser Schnapper passt auf die Platten mit den jeweils genannten Dicken. Damit kann ein Produkt für unterschiedliche Gehäusesysteme verwendet werden, welche die entsprechenden Plattendicken aufweisen.

Universal-Schnapper

MatingConnector_Mounting-universal-snap  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die Universalschnapper setzen keine spezifische Plattendicke voraus. Sie passen auf beliebige Masse innerhalb des im Datenblatt vorgegebenen Bereiches.

Schraubmontage

MatingConnector_Mounting-screw-on_front  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') MatingConnector_Mounting-screw-on-rear  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die Schraubmontage ist weitgehend unabhängig von der Plattendicke und weist gegenüber der Schnappmontage eine bessere Festigkeit auf. Die Montage kann sowohl von der Frontseite als auch von der Rückseite her erfolgen, dafür müssen aber zusätzlich Schrauben und evtl. auch Muttern eingesetzt werden (nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht anders vermerkt). Zur sicheren Montage müssen die vorgegebenen Schraubenanzugsdrehmomente berücksichtigt werden, damit eine Beschädigung der Komponente ausgeschlossen und eine sichere Befestigung gewährleistet werden kann.

Die normale Ausführung berücksichtigt die Montage mit Senkkopfschrauben. Entsprechend den Angaben im Datenblatt können aber auch andere Produktvarianten mit Durchgangsloch oder Flachsenkung bezogen werden.

Eine spezielle Form der Schraubmontage enthält bereits die Gewinde für die Schraubbefestigung am Befestigungsflansch. Damit reduziert sich die Komponentenzahl, was in speziellen Auslegungen auch die Dichtigkeit des Produktes zur Montageplatte sicherstellen kann (siehe 5707).

Sandwichmontage

MatingConnector_Mounting-sandwich  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die Sandwichmontage erlaubt den Einbau der Gerätesteckvorrichtung ohne zusätzliche Komponenten. Die Montage kann, entsprechend den Vorgaben im Datenblatt, sowohl von der Front- als auch von der Rückseite her erfolgen,.

Montageanleitung:

Grafik_GRM1_GRF2_Massbild_Montage_Schritt1  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') Grafik_GRM1_GRF2_Massbild_Montage_Schritt2  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') Grafik_GRM1_GRF2_Massbild_Montage_Schritt3  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') Grafik_GRM1_GRF2_Massbild_Montage_Schritt4  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Nietmontage

Die Nietmontage entspricht im Wesentlichen der Schraubmontage unter Berücksichtigung der Befestigungslöcher als Durchgangsloch oder Flachsenkung mit entsprechenden Dimensionen.

Befestigungsposition Top

Die Befestigungsposition gibt, bezogen auf die Steckerausrichtung, an, auf welcher Seite sich die Befestigungselemente befinden. Dabei werden die Schnapp- wie auch die Schraubpositionen gleich behandelt.

MatingConnector_Mounting-pos.1  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de') MatingConnector_Mounting_pos.2  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Anschlüsse

Die Anschlüsse der Gerätesteckvorrichtungen beziehen sich auf die Kontakte im Innern des Gerätes. Diese sind auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden ausgelegt. Folgende Ausführungen werden unterschieden:

Lötanschluss Top

MatingConnector_Terminal_solder-tabs  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Der Lötanschluss besteht aus einer beschichteten Metallzunge zur Befestigung einer Anschlusslitze mittels Lötverbindung. Die Lötanschlüsse können geometrisch unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Dimensionen der Anschlüsse hierzu werden im entsprechenden Datenblatt angegeben.

Leiterplattenanschluss Top

MatingConnector_Terminal_PCB-connector  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Der Leiterplattenanschluss besteht aus einem beschichteten Metallkontakt zur Lötbefestigung auf einem Kontaktpunkt einer Leiterbahn auf einer Leiterplatte. Grundsätzlich wird zwischen der Durchsteckmontage (THT) und der Oberflächenmontage (SMT) unterschieden. Die Geometrie der Anschlüsse wird im entsprechenden Datenblatt angegeben.

Steckanschluss Top

MatingConnector_Terminal_quick-connect  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Steckanschlüsse bzw. Flachsteckanschlüsse entsprechen Metallsteckzungen mit standardisierten Dimensionen. Ein gebräuchlicher Ausdruck hierfür ist auch Fastonsteckverbinder, typisch in den Massen 4.8 x 0.8 mm, 6.3 x 0.8 mm. Die Abmessungen der Anschlüsse sind im entsprechenden Datenblatt angegeben. Entsprechend müssen die Anschlusslitzen mit Flachsteckhülsen der gleichen Abmessungen konfektioniert werden.

IDC-Steckanschluss Top

MatingConnector_Terminal_IDC  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

IDC-Steckanschlüsse sind so genannte Schneidklemmsteckverbinungen. IDC ist die englische Abkürzung von «Insulation Displacement Connector». Die Adern der Anschlusslitze bzw. der Draht werden/wird ohne vorgängige Konfektion der Anschlussleitung in die Schneidklemme gepresst. Dabei wird die Isolation an der Klemme aufgeschnitten und die elektrische Verbindung über die Klemmverbindung auf die Litze bzw. den Draht sichergestellt. Für eine einwandfreie Verbindung müssen die Leiterquerschnitte aus dem Datenblatt entsprechend berücksichtigt werden.

Schraubanschluss Top

MatingConnector_Terminal_screw-on  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Schraubanschlüsse sind einfache Klemmbefestigungen von Anschlusslitzen mittels Gewindestift.

Litzen Top

MatingConnector_Terminal_strande-wires  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Die Stromzuführung kann auch ohne zusätzliche Verkabelungselemente erfolgen. Hierzu werden die Gerätesteckvorrichtungen direkt mit den Anschlusslitzen ausgeliefert. Auf Anfrage bieten wir auch konfektionierte Litzen mit Steckern, damit die Stromzuführungskomponente ohne weitere Arbeitsschritte im Zielgerät montiert werden kann.

Kabelkonfektion

Kabelkonfektionierung

IEC60320 Geräte-Steckersysteme und EMV-Filterprodukte mit Steck-, Löt- oder Schraubanschlüssen können kundenspezifisch mit Kabelanschlüssen versehen werden. Es handelt sich dabei vorerst um Kombielemente, Einfachstecker, Dosen in Ausführungen mit und ohne EMV Filter. Dieser neue Kabelkonfektions-Service von SCHURTER dient unseren Kunden zur Optimierung von Kosten, Zeit und Ressourcen in der Produktion von Endgeräten.

Grafik_Wire_Harness_Litze

1) SCHURTER Typ, 2) Steckeranschlüsse, 3) Litzenanschluss SCHURTER Produkt, 4) Litzen-Typ und -Farbe, 5) Litzenlänge, 6) Litzenanschluss freies Ende

Gerätestecker, Kombielemente Top

Als Gerätestecker-Kombielemente oder so genannte PEM, (Englisch: Abkürzung für Power Entry Module) bezeichnet man Elemente, die zusätzlich zur reinen Steckvorrichtung weitere Funktionselementen enthalten, wie z.B. Schalter, Geräteschutzschalter, Gerätesicherungshalter, Spannungswähler.

EMV Steckerfilter Top

EMV Gerätestecker bzw. Kombielemente, sind Gerätestecker IEC60320 mit einem EMV Filter bestückt und bieten die notwendige Dämpfung, um in ihren unterschiedlichsten Einsatzgebieten strenge EMV-Anforderungen zu erfüllen.

Die oben genannten Bauteile für verschiedene Anschlussvarianten wie z.B. Steckanschlüsse, Lötanschlüsse oder Schraubanschlüsse sind mit Kabelkonfektion erhältlich (Details siehe Katalogdatenblatt bzw. Webselector).

Steckanschlüsse bzw. Flachsteckanschlüsse Top

Steckanschluss_6600_6.3

Diese entsprechen Metallsteckzungen mit standardisierten Dimensionen, typisch in den Massen 4.8 x 0.8 mm, 6.3 x 0.8 mm. Die Abmessungen der Anschlüsse sind im Datenblatt des Steckerproduktes angegeben. Entsprechend müssen die Kabelenden mit dem Gegenstück, den Flachsteckbuchsen der gleichen Abmessungen konfektioniert werden. (auch Faston oder Quick-Connect Anschlüsse genannt)

Lötanschlüsse Top

Steckanschluss_5120_Loetkontakt

Lötanschlüsse bestehen aus einer beschichteten Metallzunge zur Befestigung einer Anschlusslitze mittels Lötverbindung. Die Lötanschlüsse können geometrisch unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Dimensionen der Anschlüsse hierzu werden im entsprechenden Datenblatt angegeben.

Schraubanschlüsse Top

Schraubanschluss_0164

Schraubanschlüsse sind einfache Klemmbefestigungen von Anschlusslitzen mittels Gewindestift, Schraube oder Mutter.

Litzen Top

Draehte_AWG_14_16_18_UL3266

Damit die Stromzuführungskomponente ohne weitere Arbeitsschritte im Zielgerät montiert werden kann, wird das Bauelement konfektioniert mit Litzen und Steckern. Als Litzen werden AWG18, AWG16, AWG14 Kabel gemäss UL3266 verwendet in Standardfarben und kundenspezifischen Längen.

(AWG ist die Abkürzung für American Wire Gauge und ist eine Kodierung für Drahtdurchmesser, welche vor allem in Nordamerika verwendet wird. Sie kennzeichnet elektrische Leitungen aus Litzen und massivem Draht und wird vor allem in der Elektrotechnik zur Bezeichnung des Querschnitts von Adern verwendet.)
Kabelend-Anschlüsse Top

Die Anschlüsse der Kabelkonfektionierung werden festgelegt durch das ausgewählte Steckerbauteil. Am freien Ende wird nach Spezifikation des Kunden individuell konfektioniert.

Vorgesehen sind Standardanschlüsse wie z.B. Steckanschlüsse 6.3 mm oder 4.8 mm, Ringanschlüsse M4 oder individuelle Kabelenden. Anschlüsse sind möglich mit einer Vollisolation, Teilisolation oder ohne.

Kabelende_Litze_Steckanschluss_6.3 Kabelende_Litze_Steckanschluss_4.8_isoliert Kabelende_6600_Steckanschluss_6.3_voll_isoliert_72_dpi

Steckanschlüsse

Kabelende_EC11_Ring_M4_M5 Kebelende_Litze_Ring_M4_M5_isoliert

Ringanschlüsse

Kabelende_5120_abisoliert

Litze abisoliert

Kabelende_KD_Kundenspezifischer_Anschluss   No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

kundenspezifischer Anschluss

Kabelbaum-Anschlüsse

Uebersicht: Standard Endkabel-Anschlüsse

Produkt-Beispiele mit Kabelbaum Top

5120_1046_0_wire_harness_isolated_SGE_EMV_PG06

5120 Steckerfilter mit Kabelverbindung Litze und Steckanschlüssen, vollisoliert

KD_wire_harness_SGE_GST_PG05

KD Kombielement mit Kabelkonfektion und kundenspezifischen Anschlüssen

Weitere Produkt-Typen aus dem grossen SCHURTER Katalogangebot werden in naher Zukunft in den Kabelkonfektions-Service aufgenommen.

Weitere Details Top

Beim Start des Projektes werden Erstmuster bereitgestellt um die Herstellung, die Qualität der Komponenten und der Verbindungsanschlüsse beurteilen zu können. Nach Freigabe der Erstmuster und der Zeichnung durch den Kunden kann die Serienproduktion gestartet werden.

6600_wire_harness_Pressebild_1_72dpi EC11_wire_harness_Pressebild_1_72dpi KFC_wire_harness_Pressebild_1_72dpi

6600 EC11 KFC

Beispiele mit Kabelkonfektionierung

Weitere Erklärungen zu den hier beschriebenen Bereichen finden Sie auf der SCHURTER Website unter Kabelkonfektionierung.

Auszugssicherung bei Stromzuführungen

Um ein unbeabsichtigtes Ausziehen eines Netzkabels vom Gerät zu verhindern, werden verschiedene Arten von Auszugssicherungen angeboten.

V-Lock Verriegelungssystem für IEC-Gerätestecker Top

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Das V-Lock Verriegelungssystem kann bei 10 A und 16 A Netzsteckverbindungen nach IEC 60320 integriert werden. Bei diesem System rastet die Steckdose mit einem Nocken in die dafür vorgesehene Öffnung (Notch) im Gerätestecker ein und verhindert so ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels.

Die Verrastung wird durch Fingerdruck auf den Entriegelungshebel wieder freigegeben. Dieser ist dank seinem leuchtend hellen Gelb gut erkennbar und unterscheidet dieses System von herkömmlichen Netzsteckverbindungen.

V_LOCK_Produktneuheiten

V-Lock-Auszugssicherungssystem verhindert ein unbeabsichtigtes Ausziehen des Netzkabels auf einfache Art

Steckverbindung mit Sicherungsbügel Top

Eine weitere Art von Auszugssicherung sind Sicherungsbügel, welche am Gerätestecker montiert sind und über die Gerätesteckdose gedrückt werden. Abhängig vom Gerätesteckertyp und der Vielzahl von Formen an Gerätesteckdosen, muss hier die richtige Wahl der Bügelform getroffen werden. Mit diesem Bügelsystem wird sichergestellt, dass die Steckdose richtig, d.h. genügend tief, eingesteckt wird und gegen unbeabsichtigtes Ausziehen gesichert ist.

IP-Schutz zum Gerät inklusive Schutz der Stromzuführung Top

Ein spezielles Dichtungskit erhöht den IP-Schutzgrad sowohl ins Gerät wie auch der Steckverbindung. Diese zusätzliche Schutzfunktion erlaubt auch im Betrieb mit eingestecktem Stromkabel einen sicheren Schutz gegen unerwünschtes Eindringen von Feuchtigkeit und Staub. Die Dichtung der Stromzuführung wird mit einer Einlegedichtung um die Steckerstifte in den Gerätestecker bewirkt. Bei gesteckter Kabeldose verhindert die Dichtung, dass Flüssigkeit und Staub an die Steckerstifte und somit an spannungsführende Teile sowie in die Dose gelangt.

Die Gerätestecker mit der eingelegten Dichtung sind von IEC und UL zugelassen. Um sicherzustellen, dass die Gerätesteckdose auch richtig und vollständig eingesteckt ist, und um die Steckverbindung vor einem unbeabsichtigten Ausziehen zusätzlich zu sichern, sollten die Gerätestecker mit einer Auszugssicherung bestückt werden. Nur so kann eine IP-geschützte Verbindung im Betrieb, unabhängig von den Betriebsbedingungen, sichergestellt werden.

6100-3_Sicherungsbügel_mit_Abdichtkit_prov_Katalogbild 5707_Sicherungsbügel_mit_Abdichtkit_Katalogbild

Steckverbindung mit Sicherungsbügel und zusätzlichem Dichtungskit

Allgemeine Produktinformationen - Signal-Stecker 228,85 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Audio Stecker 228,86 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - DC-Stecker 228,85 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - DIN-Stecker 228,85 kB (PDF) 
Allgemeine Produktinformationen - Prüfstecker 222,88 kB (PDF) 

Sondersteckvorrichtungen

Aus unterschiedlichen Gründen kann es für Sie sinnvoll oder sogar zwingend erforderlich sein, bei Ihrer Anwendung eine geräteseitige Steckvorrichtung einzusetzen, die nicht mit den genormten Gerätesteckvorrichtungen steckbar oder verwechselbar ist.

Die Gerätevorschrift trifft eine Festlegung zu einsetzbaren Steckvorrichtungen. So schreibt IEC335-1 „Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke, Allgemeine Anforderungen“ in §24.5 vor:

„Stecker und Steckdosen und andere Anschlussvorrichtungen an biegsamen Leitungen, die für die Zwischenverbindung verschiedener Geräteteile benutzt werden, dürfen nicht verwechselbar sein (...) mit Gerätesteckvorrichtungen, die den Normblättern der EN 60320 entsprechen, wenn ein direkter Anschluß dieser Teile an das Netz eine Gefahr für Personen oder die Umgebung oder eine Beschädigung des Gerätes verursachen können“.

Unter Umständen ist es sinnvoll, für ein Gerät oder eine Gerätefamilie ein eigenes, unverwechselbares Steckstem einzusetzen.

Lötprofil Top

SCHURTER Komponenten für Leiterplatenmontage können mit den gängigen Lötverfahren verarbeitet werden. Bauteile für Durchsteckmontage (THT) sind für Wellenlötverfahren mit einer Spitzentemperatur von 230 bis 260 °C geeignet. SMD Komponenten sind geeignet für den Reflow-Lötprozess mit einer Spitzentemperatur von 260 °C.

Bitte beachten sie allfällige abweichende Angaben auf den Produkte Datenblätter.

Empfohlenes Wellenlötprofil

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Die Löttemperatur von 230°C - 260°C ist abhängig von der Einstufung der Bauteil Lötbarkeit.

Empfohlenes Rewflow Lötprofil

Reflow_Soldering_Curve_1  No autotext value found for autotext id 'click_to_enlarge' (language='de')

Reflow feature Pb-Free assembly
Aufwärmen Temperatur Min (Ts min)

150°C

  Temperatur Max (Ts max)

200°C

  Dauer (ts) für (Ts min - Ts max)

60 - 120 secs

Anstiegsrate (TL - TP)

3°C / secs max.

Liquidustemperatur (TL)

217°C

Dauer (tL) über Liquidustemperatur (TL)

60 - 150 secs

Dauer (tP) 5°C unter Spitzentemperatur

30 secs max.

Senkungsrate (TP to TL)

6°C / secs max.

Dauer von 25°C zu Spitzentemperatur

8 mins max.

Spitzentemperatur maximum

260°C

* Die Spitzentemperatur ist auch abhängig vom Bauteilvolumen (JEDEC J-STD-020D)

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