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China RoHS

Am 28. Februar wurde von China eine Verwaltungssatzung verabschiedet, die den Einsatz derselben Stoffe in Elektronikgeräten regelt wie auch die europäische RoHS-Richtlinie: Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom (VI) sowie die Flammhemmer PBB, PBDE. Grundsätzlich gilt die Verwaltungssatzung für Hersteller, Importeure und Händler von Produkten, die in China in Verkehr gebracht werden. Die Regelung tritt ab dem 1. März 2007 in Kraft und wird in zwei Schritten umgesetzt. Schritt 1 erfolgt mit dem Inkrafttreten der Einführung der RoHS Gesetzgebung in der Volksrepublik China. Diese beinhaltet die eindeutige Kennzeichnung der Produkte. Der 2. Schritt regelt die Stofflimiten und die Überwachung der ausgewiesenen Stoffinhalte.

Die Anforderungen von CHINA-RoHS unterscheiden sich zu den Anforderungen der europäischen EU-RoHS in folgenden Punkten

1. China- RoHS lässt gegenüber EU-RoHS keine Ausnahmen bezüglich Produktgeltungsbereich sog. "Electronic Information Products" (EIP) zu

2. Die Produkte für den Endkonsumenten müssen mit einem Label gekennzeichnet sein. Für die Komponentenanbieter besteht Informationspflicht

3. Aktuell liegen noch keine verbindliche Grenzwerte zu den einzelnen Gefahrenstoffe vor. Sie richten sich aber an der RoHS- Vorgabe. Bei CHINA-RoHS sind keine Ausnahmen bezüglich der Stoffmenge zulässig zur Einhaltung der Konformität

4. Die Verpackung der Produkte muss in Ihrer äussersten Form mit den bekannten Recycling Logos gemäss GB-18455-2001 gekennzeichnet werden

5. Sämtliche Informationen sind in Chinesisch zur Verfügung zu stellen

6. Die CHINA-RoHS-Konformität hat durch ein Chinesisches Labor zu erfolgen, währen EU-RoHS-Konformität mittels Selbstdeklaration erfolgen kann

Ab 1. März 2007 müssen die in der EIP-Liste geführten Produkte bezüglich enthaltener gefährlicher Stoffe gemäss SJ/T11364-2006 gekennzeichnet werden. Kennzeichnungen unterscheiden sich, je nach dem, ob das Produkt Schadstoffe oberhalb der allgemeinen Grenzwerte enthält oder nicht. Werden die allgemeinen Grenzwerte eingehalten, erfolgt die Markierung durch das grüne Kreissymbol (Bild 1). Bei Überschreitung der Grenzwerte müssen die Hersteller eine "environmental-friendly use period" kurz EFUP für ihre Produkte definieren und angeben (Bild 2). Die Zahl im Logo entspricht beispielsweise der Umweltsicherheit von 50 Jahren und entspricht der Dauer bis einer der genannten Stoffe aus dem Bauteile austreten kann. Die Komponenten und elektronische Bauelemente unterliegen nur dann den Kennzeichnungspflichten, wenn sie für den Verkauf an Endverbraucher bestimmt sind. Wenn sie zur Weiterproduktion zugeliefert werden, entfallen die Markierungspflichten. Jedoch hat jeder Zulieferer die Pflicht, seinen Kunden mit allen Informationen zu versorgen, die dieser für die Kennzeichnung seiner Endprodukte benötigt.

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Diese Grenzwerte werden voraussichtlich für jedes spezifizierte Material inkl. Rohmaterial gelten, also z.B. für jedes Lötmittel und jedes kleinste Einzelteil eines Gerätes. CHINA-RoHS verlangt nun die Angabe der genauen Bezeichnung der Inhaltsstoffes/Elementes.

Blei (Pb) 0,1 % Gewicht = 1000 mg/kg = 1000 ppm
Quecksilber (Hg) 0,1 % Gewicht = 1000 mg/kg = 1000 ppm
Cadmium (Cd) 0,01 % Gewicht = 100 mg/kg = 100 ppm
Chrom VI (Cr VI) 0,1 % Gewicht = 1000 mg/kg = 1000 ppm
PBB, PBDE 0,1 % Gewicht = 1000 mg/kg = 1000 ppm

SCHURTER kennzeichnet alle CHINA-RoHS-konformen Produkte in den Produktkatalogen auf der Website gemäss SCHURTER-interner Datenerhebungen mit dem zutreffenden grünen oder orangen Symbol. Das jeweilige Symbol verweist auf diese Informationsseite für detaillierte Statusangaben und Produktübersichtslisten. Zusätzlich enthalten die Produktkataloge Verweise auf die detaillierten Materialangaben in Product Content Sheets. Die Verpackung der Lagereinheiten wird mit den geforderten Recyclingsymbolen versehen.

CHINA-RoHS Deklaration

SCHURTER bietet keine Produkte an, die direkt Verwendung bei einem Endkunden finden. Entsprechend werden weder die Produkte noch deren Verpackung direkt gekennzeichnet. Die Informationspflicht wird in der Bereitstellung der RoHS-Produktübersichtsliste und in der Indizierung im Web-Produktkatalog gewährleistet.

Erklärung RoHS-Produktübersichtsliste

SCHURTER stellt RoHS-Produktübersichtslisten zur Verfügung, welche den aktuellen Status pro Produkttyp oder -Gruppe vermittelt. Neben der CHINA-RoHS-Information findet sich auch die Information zur EU-RoHS-Konformität. Die Liste ist einheitlich für alle Produkte von SCHURTER, beinhaltet detaillierte Informationen und wird regelmässig vom entsprechenden Produkt Manager aktualisiert.

Ein Beispiel aus dem Bereich Sicherungen:

Kenntnis über die Inhaltsstoffe von Bauteilen ist ein wachsendes Kundenbedürfnis. SCHURTER hat deshalb die Initiative "Umbrella Specifications" des deutschen Zentralverbands der Elektronik Industrie ZVEI aufgenommen und stellt dazu "Product Content Sheets" zur Verfügung.

Für alle Produkttypen wird ein "Product Content Sheet" erstellt, welches Auskunft gibt über die Stoffe und deren Menge, die im Bauteil enthalten sind. Es bestätigt, dass alle derzeit in Europa geltenden Stoffverbote eingehalten sind. Dabei richtet sich SCHURTER nach der offiziellen EICTA-Stoffverbots-Liste, welche die gesetzlichen Regelungen für die Elektronikindustrie zusammenfasst.

Zusätzlich wird im "Product Content Sheet" festgehalten, ob das Bauteil bereits die Forderungen der CHINA-RoHS bzw. der EU-RoHS 2002/95/EC einhält.

Beispiel eines "Product Content Sheet" MST 250

Diese Product Content Sheets stehen zum Download auf dieser Website zur Verfügung.

Die Verpackungen unterliegen ebenso Stoffverboten und Kennzeichnungspflichten. Die Kennzeichnungen werden gemäss GB-18450-2001 bzw. DIN vorgenommen.

Gemäss der ECFIC Gruppe wurde an der Sitzung vom 13. November beschlossen, dass nur die äussere Verpackung von EIP-Produkten deklarationspflichtig sind während die innenliegenden Schichten, wie auch das Füll- und Befestigungsmaterial nicht gekennzeichnet werden müssen. Die Kennzeichnung soll gut sichtbar von Aussen erkennbar sein.

Für weitere detaillierte Abklärungen wenden sie sich bitte an unser Substanzenmanagement oder wenden Sie sich an Ihre regionale Verkaufsstelle.

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